Mit 30,4km in 6:48h ist dies die neue zweitlängste Runde – mit viel Abwechslung und noch mehr Ruhe.

Auf dem Weg nach Mecklenburg-Vorpommern haben wir Rheinsberg schon einige Male passiert. Dass sich jedoch eine so schöne Schloss- und Parkanlage hinter dem unscheinbaren Tor verbirgt, hat uns ziemlich überrascht. Aber der Reihe nach.

Wir reisen mit der Bahn über Löwenberg an und laufen vom Bahnhof kommend auf die Berliner Straße zu, gehen dort nach links und schlagen die Straße ein, bis zur ersten Querstraße hinter dem Parkplatz des Supermarkts. Aus dem Rhinhöher Weg wird der Damaschkeweg und schließlich der Alte Bahndamm.

An den Rhingärten wenden wir uns nach rechts und gelangen so zur Fontanepromenade. Hier ebenfalls nach rechts und nach ein paar Häusern entdecken wir links den Eingang zum Schlosspark.

Dort orientieren wir uns in Richtung Wasser und überqueren die Brücke zum Schloss. Wir bleiben auf dem Weg direkt am Ufer, verlassen so den Schlosspark und kommen an Villen, Bootsstegen, Restaurants und Hotels vorbei.

Hinter dem Strandbad führt uns die Reuterpromenade vom See weg. Auf Höhe der letzten Häuser auf der rechten Seite zweigen wir nach links zum Hafendorf Rheinsberg ab. Am Hafen geht es am Wasser entlang, durch den Leuchtturm hindurch und durch das Hafendorf bis hin zum großen Hotel. Wir gehen links am Hotel vorbei und zurück zur Hauptstraße. Dort halten wir uns links auf dem Rad- und Fußweg.

Diesen Weg gehen wir weiter, bis zur Einfahrt der Reha-Klinik Hohenelse. Wir steuern auf das Gebäude zu, passieren es auf der linken Seite und finden dort erneut den Uferweg, dem wir weiter nachgehen.

Der Pfad entfernt sich bald wieder vom Wasser und mündet in einen breiten Querweg. Hier schwenken wir nach links und ein Schild weist uns auf den Privatweg hin, den wir nun auf eigene Gefahr betreten.

Auf diesem Weg erreichen wir ein großes Gutshaus mit Wirtschaftsgebäuden und Weideflächen. Wir bleiben auf dem Hauptweg und biegen bei der nächsten Gelegenheit – sobald wir wieder im Wald sind – nach links ab.

An einer Wegkreuzung entdecken wir Hinweisschilder auf den Naturlehrpfad. Hier setzen wir unsere Route nach links fort, überqueren eine Brücke und gehen weiter, bis wir eine breite Straße erreichen. Nun kann man entscheiden, ob man die volle 30km-Runde laufen möchte oder lieber „nur“ 25km. Für die große Runde geht es nach rechts, für die kürzere nach links. Die Beschreibung der kürzeren Runde folgt weiter unten.

Wir nehmen die Straße namens Reiherholz, überqueren eine Brücke und sehen rechts den Schlabornsee mit einigen Bootshäusern am Ufer. Direkt davor entdecken wir einen Uferweg, der uns später wieder zurück auf die Straße bringt.

Reiherholz endet an der Zechliner Straße. Dieser gehen wir nach, bis wir den kleinen Ort Zechlinerhütte erreichen. An der Hauptstraße halten wir uns rechts und müssen mehrmals die Straßenseite wechseln, weil die Gehwege enden. Am Ortsausgang verläuft der Radweg ein kurzes Stück geradeaus. In der Kurve schwenken wir nach rechts auf einen Uferpfad. An der Gabelung halten wir uns rechts. Der Weg endet an einem Grundstück, dort biegen wir erst nach links, dann wieder nach rechts.

Dieser Abschnitt führt uns zurück zur Kreuzung mit den Naturlehrpfaden. Wir überqueren erneut die Brücke und gehen weiter auf dem bekannten Weg, bis wir wieder an der breiten Straße ankommen – diesmal halten wir uns links.

Nach etwa 1,1km teilt sich der Weg erneut. Wir hatten unser Glück bereits an der ersten Gabelung versucht, doch der Pfad endete dort ohne erkennbare Fortsetzung.

Wer nicht unbedingt den großen Bogen am Wasser gehen möchte und lieber ein paar Kilometer spart, bleibt einfach auf dem breiten Hauptweg geradeaus. Am Sabinensee und Mehlitzsee sind die Pfade teils schwer zu erkennen – mit einer Wander-App kein Problem, ohne sie aber eine kleine Herausforderung.

Beide Varianten führen am Campingplatz Steinablage vorbei.

Wir bleiben auf dem Hauptweg und zweigen erst an einer größeren Kreuzung Richtung Warenthin ab.
Ab hier gilt: Wer Strecke sparen möchte, läuft geradeaus weiter. Warenthin ist ein sehr kleiner Ort – mit schönem Blick über den Rheinsberger See.

Wir folgen der Seestraße und schwenken am Campingplatz Warenthin nach links. Vor dem Zaun setzt sich der Wanderweg fort, ein Schild weist den Weg.

Wir wandern weiter am Ufer, auch wenn die Orientierung hier etwas schwieriger wird. Schließlich gelangen wir auf einen breiten Weg, halten uns links und finden bald die Fortsetzung des Uferpfads.

An einem kleinen Strand endet dieser. Dort müssen wir nach rechts weiter, an der Gabelung halten wir uns links.

Hinter dem Forsthaus teilt sich der Weg. Wir nehmen den linken Abzweig – er führt uns direkt auf den Uferweg am Grienericksee. Auf unserem letzten Abschnitt genießen wir den Blick auf Rheinsberg und das Schloss. Wir kommen am Obelisken vorbei und umrunden ihn einmal.

Der Uferweg mündet schließlich in den Schlosspark. Wir halten uns konsequent links, überqueren zwei Brücken und können unseren Weg erneut am See – mit Blick auf das Schloss – fortsetzen.

Wir gelangen wieder zu der Brücke, die wir zu Beginn der Runde überquert haben, nehmen von hier den bekannten Weg zurück zum Bahnhof und treten die Rückfahrt mit der Bahn über Löwenberg an.

Die Tour zum Nachwandern unter https://www.komoot.com/de-de/tour/2630660620?share_token=a1Cy2nu4pCP23KJ89lUtUL2XvjuLGz8cQCAmNAt1F9wJ47s9aN&ref=wtd

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