Trotz oder vielleicht gerade wegen des Dauerregens war es eine landschaftlich abwechslungsreiche und beeindruckende Wanderung mit insgesamt 22,7km in 5:19h.
Die vier Seen sind etwas „schüchtern“, denn man kommt fast nie an ihre Ufer und muss sie aus der Ferne genießen.
Mit dem Auto ist man vielleicht doch schon häufiger an den Schildern „Müritz-Nationalpark“ vorbeigefahren, aber was sich da in den Wäldern für Schätze verbergen, erlebt man erst, wenn man mittendrin ist.
In Ermangelung einer Verbindung mit dem ÖPNV, der uns am Wochenende nicht in die Gegend bringt, sind wir mit dem Auto angereist. Wir haben den Beginn der Wanderung mit einem Parkplatz zwischen Wokuhl und Fürstensee kombiniert und sind so bequem gestartet.
Wir laufen den einzig möglichen Weg geradeaus in Richtung Fürstenseer See. An der Gabelung nehmen wir den schmalen Pfad, der geradeaus führt, dann aber einen etwas steilen Abstieg zum Hauptweg beschert. Wer es einfacher haben möchte, geht an der Gabelung nach rechts und dann unten nach links.
Wir haben den See zu unserer rechten Seite und bewegen uns nach Westen, bis wir wieder an der Straße ankommen. Auf dem asphaltierten Radweg setzen wir unseren Weg fort in Richtung Fürstensee. Hier gibt es Fußwege, aber wir müssen immer mal wieder die Straßenseite wechseln, um auf den Wegen bleiben zu können.
Nach den Bushaltestellen müssen wir in eine schmale Straße einbiegen. Es gibt kein Straßenschild und es wirkt, als würde man zwischen zwei Häusern auf einen Hof gelangen. Der Weg führt uns zu einem kleinen Graben, den wir durchqueren müssen. Auf der anderen Seite laufen wir noch ein Stück geradeaus. Der Weg endet und wir biegen nach links ab, um an der nächsten Kreuzung nach rechts weiterzugehen.
An der darauffolgenden Gabelung halten wir uns links und gehen weiter auf dem Weg. Er macht etwas später eine leichte Linkskurve. Bei der nächsten Möglichkeit nehmen wir den rechten Abzweig.
Nach etwa einem Kilometer biegen wir links ein, verlassen den Fürstenseer See und orientieren uns am Zwirnsee nach Norden. Etwa 650m weiter erreichen wir eine Kreuzung, die in der Karte so nicht eingezeichnet ist. Hier halten wir uns rechts und bleiben am See.
Der Weg endet, wir biegen nach rechts ab und umrunden so das nördliche Ufer des Zwirnsees. Wenige Meter weiter gabelt sich ein Weg nach rechts, dem wir folgen. Am Ostufer des Zwirnsees bewegen wir uns nun südwärts.
An Kreuzungen und Gabelungen halten wir uns immer rechts und gelangen so wieder an die Abzweigung, die wir bereits aus der anderen Richtung genommen haben. Es folgt jetzt also eine Wiederholung der Westseite des Zwirnsees nach Norden.
Wieder im Norden des Sees angekommen, nehmen wir an der Gabelung diesmal nicht die Abzweigung, sondern bewegen uns etwa 1,3km geradeaus und orientieren uns am Ende des Weges am Wegweiser in Richtung Goldenbaum nach rechts.
Wir passieren den kleinen See namens Güsterpohl auf unserer rechten Seite. Einen Augenblick später erreichen wir eine Kreuzung. Hier entscheiden wir uns für den Weg, der halbrechts und leicht bergauf verläuft. Er ist nicht in der Karte verzeichnet, aber wir stoßen so auf das Stück, das dort eingezeichnet ist.
Wir haben jetzt das Nordufer des Hinnensees auf unserer rechten Seite. Der Fürstenseer See und der Hinnensee teilen sich ein großes Becken.
Der Übergang ist unter dem vielen Laub schwer auszumachen. Der weitere Weg führt nach rechts und steigt leicht an. So laufen wir jetzt oberhalb des Sees nach Süden.
Im weiteren Verlauf macht der Weg eine Kurve, entfernt sich vom See und bringt uns zur nächsten Abzweigung. Wir stoßen auf einen breiten Weg und gehen hier nach rechts weiter. Der See kommt wenig später wieder in Sicht.
Wir verlaufen uns etwas und befinden uns auf einem Weg, der von umgestürzten Bäumen übersät ist. Am Ende erreichen wir aber wieder einen breiten Weg und müssen dort nach rechts weitergehen. Die anderen Wege münden ebenfalls hier ein.
Wir bewegen uns jetzt direkt auf das Wasser zu und folgen dem Pfad, der dort nach links abzweigt.
Immer weiter geradeaus und weiter auf dem Weg durchqueren wir einen Graben und gehen auf der anderen Seite nach links weiter.
Wir bleiben auf den Wegen am Wasser und erreichen so eine Badestelle mit weitem Blick über das Wasser. Es ist eine der seltenen Gelegenheiten, direkt am Ufer zu sein.
Nach der Badestelle verzweigen sich mehrere Wege. Hier halten wir uns links und gehen mit dem Rücken zum See weiter. Der Weg gabelt sich, wir bleiben links und gelangen an die Landstraße. Auf dem asphaltierten Radweg laufen wir nach links, bis wir nach etwa 710m auf einen breiten Weg stoßen, der nach links abzweigt.
Wir folgen diesem Weg, bis er sich gabelt und nehmen die linke Route. Wir machen den Fehler und biegen an der Kreuzung nach links ab, was dazu führt, dass wir wieder auf Wege geraten, die schon länger niemand betreten hat. Richtig wäre es gewesen, an der Kreuzung einfach geradeaus zu gehen.
So umrunden wir das nordöstliche Ende des vierten Sees, des Plasterinsees. Am Ende des Weges biegen wir nach links ab und nähern uns wieder dem See. Wir folgen dem Hauptweg, stoßen erneut auf einen bereits gelaufenen Abschnitt, biegen nach links ab und gelangen so wieder zur Badestelle.
Diesmal bleiben wir auf dem Weg am See und kommen so wieder zum Ausgangspunkt. Hier gibt es wieder die Wahl, den sanften Anstieg oder das kurze, steile Teilstück zu nehmen.
Das letzte Stück ist schnell geschafft und wir stehen wieder auf dem Parkplatz, wo unsere Runde endet.
Die Tour zum Nachwandern unter https://www.komoot.com/de-de/tour/2127999345?share_token=a3SinKb6WOoI3poxKweExQsYY31VFvxDjrMQs0ZxPStK1wUZ7W&ref=wtd
