Die Woche startet mit dem weiteren Abarbeiten von E-Mails, die durch den Urlaub liegengeblieben sind und mit dem Befüllen des Kalenders mit Terminen aus eben jenen Mails. Sieben Termine sind es in dieser Woche gewesen.

Erster Abendtermin ist die Sitzung des Bezirkselternausschusses in meinem Bezirk. Auf der Tagesordnung steht Brandschutz und Partizipationsverfahren. Der Rathaussaal ist voll. Viele neue BEA-Mitglieder sind dabei. Für Brandschutz haben uns die Referent*innen das zweite Mal kurzfristig abgesagt. Bleibt mehr Zeit die neuen Partizipationsverfahren für Sanierung und Neubau zu erklären. Diese Aufgabe übernehme ich selbst. Viele Fragen bleiben am Ende nicht übrig.

Am Mittwoch geht es zur Fortbildung der Architektenkammer zum Thema „Innenarchitektur und Ausstattung“. Viele tolle Beispiele aus dem Bestand von Bauereignis – Sütterlin Wagner Architekten (http://www.bauereignis.de/), die in Berlin schon viele tolle Projekte und Umbauten begleitet und realisiert haben. Für den Bereich Neubau ging es virtuell an die Grundschule Bauhausplatz in München (https://www.grundschulebauhausplatz.de/) und der Erkenntnis, dass es auch an dieser Schule mit einer hochengagierten Schulleiterin ein Weilchen gedauert hat, um den richtigen „Stil“ zu finden. Daher das eindeutige Plädoyer: Ausstattung der Schulen nur bis zu einem gewissen Grad und Mittel freihalten für weitere Ausstattung nach Wunsch und Bedarf der Schule. Spart Geld und erhöht die Zufriedenheit aller Nutzer*innen.

Am Donnerstag gibt es am frühen Vormittag die feierliche Übergabe und Eröffnung der Grundschule am Bürgerpark mit saniertem Bestandgebäude und Sporthalle. Ein Teil des Schulhofes ist auch ertüchtigt und der andere Teil ist in Arbeit. Die Schüler*innen führen ein kleines Programm auf. Ein Grundschüler bleibt mir mit seinem perfekten Klavierspiel im Gedächnis.

Am späten Nachmittag geht es nach Potsdam zum Rundfunkrat. Es geht u.a. um die Frage der Rechte der Arbeitnehmervertretung und der arbeitnehmerähnlichen Vertretung. Der rbb arbeitet mit Angestellten und sogenannten Freien, die gern vergleichbare Vertretungsrechte hätten. Das kann aber der rbb nicht regeln. Als Lösung wurde vor ein paar Jahren das Freienstatut verabschiedet. Dieses hat jedoch keinen Gesetzescharakter. Es soll evaluiert werden und mit den Ergebnissen kann und soll eine Nachbesserung erfolgen. Die Evaluation dauert nun schon zu lange. Vereinbarte Fristen wurden überschritten. Zuständig sind Senatskanzlei in Berlin und Staatskanzlei in Brandenburg. Die wollen jetzt aber zum Abschluss kommen. Ansonsten gab es viele Berichte aus diversen Gremien.

Am Freitag wird die zweite sanierte Schule feierlich übergeben. Auch hier wurde das Bestandsgebäude und der ganze Schulhof saniert. Es ist eine schöne Spielanlage entstanden und auch das Gebäude lädt nun in freundlichen Farben zum Betreten ein. Innen ist auch alles sehr modern ausgestattet. Beste Lernbedingungen und ein schönes Umfeld für die Pusteblume-Grundschule.

Abends geht es in den gefühlt kleinsten Besprechungsraum im Roten Rathaus. Als Landeselternausschuss wurden wir kurzfristig umquartiert. Zuerst findet dort das Treffen der Delegierten für den Bundeselternrat zur Klärung verschiedener Punkte für die Resolutionsarbeit statt. Auf der eigentlichen Sitzung ist Bildungsstaatssekretärin Beate Stoffers zu Gast, die uns ihre Schwerpunkte für die nächste Zeit vorstellt. Im Einzelnen:

  • bessere Verteilung der Quereinsteigenden
  • gerechtere Ferienregelung
  • Fokussierung auf Unterrichtsqualität bei der Schulinspektion
  • Schulbau
  • Bekanntermachung der Angebote von beruflichen Gymnasien

Im weitere Sitzungsverlauf wird eine Antrag zum Thema „Verbesserung und Stärkung der Kooperation zwischen Jugendhilfe und Schule“ beschlossen, den ich zusammen einem Mitstreiter aus Pankow eingebracht habe und der im wesentlichen auf die bessere personelle Ausstattung der Jugendämter und damit verbundenen Verbesserungen für die unterstützungsbedürftige Schüler*innen und Lehrkräfte abzielt.

Am Samstag schaue ich mir live vor Ort die Debatte zur Wiederverbeamtung auf dem Landesparteitag der SPD an. Die Delegierten entscheiden sich mit knapper Mehrheit dafür. Es ergeben sich zahlreiche Gesprächsmöglichkeiten am Rande, um unkompliziert ein paar Themen zu klären.

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