Sackgassen am See, versteckte Wege und eine tierische Überraschung mit Umwegzwang auf 13km in 3:18h.

Im März waren wir rund um den Kölpinsee unterwegs und haben das Kloster St. Georg in Götschendorf besucht. Beim Schlendern über die Anlage – mit einer Suppe in der Hand – haben wir zwei Iglu-Häuschen gesehen und uns später für eine Übernachtung dort entschieden. Die Übernachtung fand von gestern auf heute statt und war ein schönes Erlebnis – mit nächtlichem Blick auf die Sterne und morgendlichen Nebelschwaden über dem See.

Am Kloster startet unsere Wanderung in Richtung der Betonfabrik am stillgelegten Bahnhof von Götschendorf. Hinter dem Wohnblock laufen wir nach links in Richtung Wald und vorbei am Aussichtsturm.

An der ersten Gabelung halten wir uns links und bleiben für etwa 1,6 km auf dem Forstweg. Was auf der Karte wie eine rechtwinklige Abbiegung aussieht, entpuppt sich ebenfalls eher als eine Gabelung. Wir setzen unseren Kurs auf dem nach rechts verlaufenden Waldweg fort. Im weiteren Verlauf raschelt es ein Stück vor uns, und drei Frischlinge kreuzen unseren Weg. Die Bache war – vermutlich zu unserem Glück – nicht mit unterwegs. Als wir vorsichtig unseren Weg fortsetzen wollten, brummte es jedoch sehr tief aus dem Unterholz neben dem Pfad. Da es bekanntlich keine gute Idee ist, sich mit einer Bache anzulegen, und Wildschweine mit bis zu 50 km/h deutlich schneller unterwegs sind als Menschen, kehrten wir um und suchten uns eine alternative Strecke.

Wir sind zurück bis zur Gabelung und dort nun auf dem anderen Wegstück weitergelaufen. Dieser endet schließlich, und wir setzen unseren Kurs nach rechts fort. Nach ca. 440 m biegen wir nach rechts ab und stoßen wieder auf den ursprünglichen Weg, allerdings mit ausreichendem Abstand zur Wildschweinfamilie.

Nach links halten wir uns auf dem Weg bis zum Ufer des Sees. Auf der Karte endet der Weg dort. Tatsächlich setzt er sich jedoch in Richtung Westen fort. Wo er endet oder wie er weiter verläuft, lässt sich von unserer Position aus nicht herausfinden.

Wir drehen um und gehen den Weg etwa 200 m zurück, biegen nach rechts ab, folgen dem Weg bis zu seinem Ende und halten uns anschließend auf der unbefestigten Straße nach rechts.

Es gibt hier immer wieder Abzweige, die nach rechts in Richtung des südlichen Ufers des Lübelowsees führen. An der Stelle, an der wir nach ungefähr 1,5 km nach rechts abbiegen, gibt es einen unkartographierten Pfad, der von rechts und dichter am Ufer kommt. Vielleicht einfach einen dieser Stichwege ausprobieren, die ebenfalls nicht in der Karte verzeichnet sind.

Über unseren Wegverlauf gelangen wir wieder zum See und ziehen in einem Bogen um das östliche Ufer.

An einer Brücke überqueren wir einen Graben, setzen unseren Weg nach rechts Richtung See fort und landen auf einem schönen Uferpfad. An dessen Ende wartet wieder ein „versteckter“ Weg, der nicht in der Karte eingezeichnet ist, uns aber zurück auf unsere Route bringt.

Wir halten uns an den Gabelungen immer rechts und gelangen so an einen kleinen Uferabschnitt mit Häuschen auf Stelzen im Wasser. Wir hatten die Hoffnung, hier einen weiteren Weg zu finden, der nicht in der Karte verzeichnet ist. Es sieht auch so aus, als gäbe es ihn, aber er war stark zugewachsen.

Wir drehen also wieder um, begeben uns zurück zum Abzweig und gehen nach rechts weiter. Der Weg schlängelt sich durch den Wald und führt uns an dem Turm vorbei zurück zum Betonwerk und dem Bahnhof von Götschendorf. Von dort nehmen wir die Straße zurück zum Kloster und beschließen die Runde mit einer Suppe.

Die Tour zum Nachwandern unter https://www.komoot.com/de-de/tour/2961464542?share_token=aeDUVfHokaGkTqW2sn8cpiNTKMto5lyWhk8zENwgNVLNVOR3uZ&ref=wtd&t_s=referral&t_cid=route_share&t_ref_username=755148765018

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert