Durch den „Tunnel“ um den See mit ca. 9,2km in 2:47h bei 1:43h reiner Laufzeit.

Heute geht es mal wieder Richtung Norden und Fürstenberg an der Havel, konkreter nach Steinförde. Hier auch schon der Tipp für die Anfahrt: Die Route unbedingt über Fürstenberg planen. Zumindest Google Maps wollte uns über Dagow lotsen. Hier wird aus der Straße eine Fahrradstraße. Es geht also nicht per Auto weiter.

Ab Steinförde geht es noch ein Stück mit dem Transportmittel durch den Wald und zum Startpunkt der Runde. Hier führt ein Waldweg leicht bergab zum See und unten gibt es auch schon das erste historische Highlight der Runde: Einen Gedenkstein für einen Landforstmeister. An dieser Stelle hat man einen der ersten weiten Blicke auf den stark gebogenen See.

Wir nehmen den See zur linken Schulter und wandern nach Süden. Der Weg führt die meiste Zeit etwas oberhalb und in ein paar Metern Abstand zum Ufer. Es gibt nur wenige und teils sehr versteckte Stellen mit Zugang zum Ufer. Diese sind dann sehr schmale Mini-Badebuchten.

Die ersten 2,6km folgt man dem Weg erst am West- und nach dem Knick in der kurzen Seite des Bogen am Nordufer. Am westlichen Ende des See links abbiegen und dem Weg folgen. Er gabelt sich an einem Wegweiser des Laufpark Stechlin. Wir folgen nicht dem Pfeil, sondern biegen links ab und erreichen einen asphaltierten Weg.

Nachdem der asphaltierte Weg endet, kommt eine weitere Weggabelung. Hier biegen wir wieder nach links ab und es geht in Richtung der südwestlichen Spitze des Sees. Bei der nächsten Kreuzung wieder schräg links halten, nicht komplett links abbiegen. Dort ist auch ein relativ breiter Weg, der nicht in der Karte ist. Diesen Weg meiden wir.

Das Wasser kommt nun langsam wieder in Blick und auch hier haben wir den Eindruck, wie beim ersten Teil des Weges durch einen großen Tunnel zu laufen. Seeseitig ist das Ufer sehr dicht zugewachsen und auch auf der anderen Seite des Weges und nach oben ist der Bewuchs sehr dicht.

Der Weg knickt im weiteren Verlauf stark und u-förmig nach rechts ab und man läuft leicht in die entgegengesetzte Richtung wie eben noch. Augenscheinlich gilt es ein Feuchtgebiet zu umrunden.

An der folgenden Kreuzung gibt es auch wieder mehr Wege, als in der Karte. Weiter geht es auf dem ganz linken Weg, also wieder eine fast u-förmige Abbiegung.

Nach ca. 700m sind wir zurück am See und dessen Südufer. Es gibt auf dem Weg nach Norden immer wieder kleine Zugänge zum See. An manchen laden auch Bänke zum Verweilen ein.

An einer dieser Gelegenheiten sieht man rechter Hand oberhalb eine Schutzhütte. Hier ist man beim Augustablick gelandet, benannt nach Großherzogin Augusta Caroline. Von oben gibt es einen tollen Blick über den See. Wir haben den Aufstieg aber nicht gemacht.

Am Ufer entlang geht es weiter bis zur nördlichen Spitze des Sees. An den Gabelungen immer links haltend, umrunden wir dieses Seeende und gelangen so wieder auf die Westseite auf der wir nach wenigen Metern wieder den Gedenkstein vom Einstieg der Tour zu Gesicht bekommen. An dieser Stelle geht es nach rechts und bergauf den Weg zurück, den wir zu Beginn genommen haben und erreichen so den Ausgangspunkt und damit das Ende der Runde.

Die Tour zum Nachwandern unter https://www.komoot.de/tour/770929625?ref=wta

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.