Von Belgrad nach Banja Koviljača

Vorbereitung und Planung

Nach unserer wunderbaren Rundreise durch Rumänien im letzten Jahr stand schnell fest: Diese Art des Reisens – entspannt, bereichernd und erholsam – wollten wir wiederholen. Diesmal sollte es nach Serbien gehen. Mit drei Reiseführern aus der Bibliothek begannen wir, Ziele zu definieren und einen groben Reiseplan zu skizzieren.

Wie schon 2024 suchten wir ein Reisebüro, das uns bei der Feinabstimmung der Route und der Auswahl passender Unterkünfte unterstützen konnte. Doch hier begann die erste Herausforderung: Serbien scheint (noch) kein klassisches Reiseziel zu sein, für das sich leicht spezialisierte Reisebüros finden lassen. Über persönliche Kontakte – ein herzliches Dankeschön an Enisa! – stießen wir schließlich auf Armin von Ecco in Novi Pazar. Dank seiner kompetenten Beratung konnten wir per E-Mail und in mehreren Videokonferenzen unsere finale Route festlegen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Armin, der uns nicht nur als Ansprechpartner während der gesamten Reise, sondern auch als Gastgeber und Guide in Novi Pazar zur Seite steht.

Die Reise im Überblick

Unser Plan: 22 Tage, rund 2.600 Kilometer mit dem Mietwagen und etwa 70 Sehenswürdigkeiten in Städten und Dörfern.

Ankunft und erste Schritte

Die Anreise verlief reibungslos. Die Mietwagenstationen am Flughafen Belgrad befinden sich etwas versteckt – außerhalb des Terminals, hinter dem großen Parkplatz vor einem Parkhaus. Eine Beschilderung suchten wir vergeblich. Doch die Abwicklung war schnell, und schon bald machten wir uns auf den Weg. Da Belgrad unser letztes Etappenziel sein würde, ließen wir die Stadt zunächst hinter uns und fuhren direkt zu unserer ersten Station: dem Ethnodorf „Sunčana Reka“ in Banja Koviljača, direkt am Fluss Drina gelegen.

Ein Ethnodorf ist eine traditionell gestaltete Siedlung, die das kulturelle Erbe und die Lebensweise einer Region bewahrt. Hier können Besucher in authentisch nachgebauten Häusern übernachten, lokale Handwerkskunst erleben und typische Gerichte probieren – ein lebendiges Museum zum Anfassen.


Nach einem kurzen Check-in erkundeten wir die Anlage und spazierten am Fluss entlang. So nahmen wir ersten Kontakt auf – mit dem Land, den Menschen und der serbischen Küche. Im Ort deckten wir uns mit Getränken und kleinen Vorräten für die kommenden Tage ein. Nach dem Abendessen richteten wir unseren Mietwagen ein, der für die nächsten Wochen nicht nur Transportmittel, sondern auch unser „rollender Kleiderschrank“ sein würde.

Alle 14 Bilder des Tages unter https://flic.kr/s/aHBqjCpTQe

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