Ruhe in sakralen Bauten und beim Wandern
Unser erster Morgen beginnt mit einem süßen Frühstück mit Honig und Pistazien – ein Traum! In der Straße kaufen wir noch würzige Wurst und frisches, warmes Brot für die bevorstehende Wanderung.
Die Kirche der Heiligen Apostel Petrus und Paulus – ein mittelalterliches Juwel
Unsere erste Station ist die orthodoxe Kirche der Heiligen Apostel Petrus und Paulus in Novi Pazar. Sie wurde im Jahr 1196 erbaut und gilt als bedeutendes Denkmal der serbischen Mittelalterarchitektur, das stark vom byzantinischen Stil geprägt ist. Die historischen Fresken und die charakteristische Steinbauweise machen sie zu einem wertvollen Zeugnis der Nemanjiden-Zeit – und zugleich zu einem spannenden Kontrast zum osmanischen Erbe der Stadt.
Kloster Đurđevi Stupovi – frühes Erbe der Nemanjiden-Dynastie
Als nächstes besuchen wir das Kloster Đurđevi Stupovi, das 1171 von Stefan Nemanja, dem Begründer der Nemanjiden-Dynastie, errichtet wurde. Es zählt zu den ältesten serbisch-orthodoxen Klöstern und ist ein wichtiges Beispiel byzantinisch geprägter Architektur im mittelalterlichen Serbien. Besonders auffällig sind die doppelten Säulen („Stupovi“) in der Hauptkirche, die dem Kloster seinen Namen gaben.
Das Golija-Gebirge – grüne Wildnis mit alpiner Magie
Zum Abschluss des Tages führt uns der Weg ins Golija-Gebirge. Mit seinem höchsten Gipfel auf 1.833 Metern ist es ein unberührtes Naturparadies im Südwesten Serbiens. Dichte Wälder, klare Bergbäche und eine vielfältige Tierwelt – darunter Bären, Wölfe und seltene Vogelarten – machen die Region zu einem ganz besonderen Ort.
Als Kernzone des UNESCO-Biosphärenreservats „Golija-Studenica“ begeistert das Gebirge mit atemberaubenden Wanderrouten, traditionellen Bergdörfern und einer friedvollen Atmosphäre, die sowohl Natur- als auch Abenteuerliebhaber anzieht.
Statt wilder Tiere treffen wir oben auf dem Berg allerdings nur drei Kühe – ein unerwartet charmantes Ende dieses ereignisreichen Tages.
Alle 63 Bilder des Tages unter https://flic.kr/s/aHBqjCq55T
