Wir konnten heute deutliche Unterschiede zwischen Klöstern feststellen, die von Frauen oder Männern geführt werden. Vorher ging es zu einer hoch gelegenen Festung. Wir waren wieder an einem Stausee vor Bergpanorama und in einem Nationalpark unterwegs und haben einen See umrundet.
Heute war wieder viel sitzen und aus dem Fenster schauen angesagt. Wir legen nicht unbedingt weite Strecken zurück, müssen aber immer wieder durch Berge und da ziehen sich die Wege.
Unsere erste Sehenswürdigkeit heute war die Burg Neamț aus dem 14. Jahrhundert in der Stadt Târgu Neamț. Sie wurde 1380 zur Verteidung des Fürstentums Moldau mit 3m dicken und bis zu 15m hohen Mauern errichtet. Von oben hat man auch einen schönen Blick in die Landschaft.
Weil uns gestern die Klosteranlagen stark beeindruckten, haben wir heute nochmal drei Klöster besucht. Zuerst das Kloster Agapia, denn das in der Nähe befindliche Kloster Văratec (als Tipp unserer Gastfamilie der beiden Vortage) und zu guter Letzt das Kloster Neamț. Uns ist aufgefallen, dass die Klöster die durch Nonnen geführt werden, wesentlich schöner anzuschauen und gepflegter waren, als das Kloster, das von Männern geführt wurde. Wir haben aber nur einen Vergleichswert.
Am Stausee Izvorul Muntelui, auch als Lacul Bicaz gekannt, haben wir unsere Fahrt vorgesetzt und auch hier wieder tolle Motive des größten Stausees innerhalb Rumäniens gefunden.
Durch die Schlucht von Bicaz haben wir uns dann unserem Zielort Lacu Rosu genähert. Lacu Rosu bedeutet Roter See und ist mit etwas über 4km auf einem Uferweg zu umrunden. Damit kennen wir uns aus und so haben für den Tag mit einer Runde um den See beendet.
