Heute geht es in den Norden Brandenburgs und den Süden von Mecklenburg-Vorpommern: Ein See, zwei Bundesländer und die größte Denkmaldichte im gesamten Landkreis Uckermark. Die Tour ist ca. 6km lang. Die reine Laufzeit beträgt ca. 1,5h und mit Pausen und 140 Minuten. Die Tour sieht auf der Karte merkwürdig aus, weil das GPS wieder ausgesetzt hat.

Die Tour bietet ein paar interessante Highlights in Seenähe.

Zuerst trifft man auf eine hohe Säule zum Gedächtnis der Befreiungskriege.

Danach geht es zur Dorfkirche, einem neugotischen Kirchengebäude. Die Kirche wurde von Graf Herrmann von Schwerin privat finanziert und in vier Jahren errichtet. Die evangelische Kirche wollte das Gebäude nicht übernehmen. So blieb die Kirche in Privatbesitz und ging später an die Gemeinde über.

Neben der Kirche liegt das Erbbegräbnis der Familie „von Schwerin“. Die offene Tür gibt den Blick auf ein buntes Bleiglasfenster und Särge frei.

Über die Fliesenbrücke geht es am Speicher der Gutsanlage vorbei zum Park der nach Plänen von Peter Joseph Lenné gestaltet wurde.

Letztes Highlights direkt auf dem Weg um den See sind die Überreste der Blankenburg mit Fankelturm und das Forsthaus.

Im nördlichen Bereich des Sees sollte man auch mal den Blick über die Wiesen und Felder schweifen lassen.

Wer „ausschweifender“ wandern möchte, könnte sich noch die Ehrenpforte, die Königssäule und verschiedene neogotische Feldstein-Backstein-Gebäude anschauen.

Die Wege sind alle breit und gut zu laufen. Im nördlichen Teil war der Weg während unserer Umrundung sehr aufgeweicht und von Landmaschinen zerfahren.

Die Tour zum Nachwandern unter https://www.komoot.de/tour/113831307?ref=wtd

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