Fast menschenleerer See direkt an der Autobahn. Die Runde ist ca. 5km lang, dauert ca. 60min reiner Laufzeit und nach ca. 100min ist man gemütlich rum. Die Wege sind teils sehr schmal und schlecht zu sehen.

Ich dachte wir hätten gewisse Gegenden schon komplett abgegrast, aber diesen See haben wir bisher übersehen. Ziemlich direkt einer Autobahnabfahrt gelegen, parkt man entweder direkt an der Straße oder folgt dem Weg zum Campingplatz und biegt vor der Schranke rechts ab und parkt direkt am See.

Die Umrundung startet direkt mit einer kleinen Überraschung. Der Weg führt über einen Campingplatz. Einen FKK-Campingplatz. Mit Kamerazeug darüber zu laufen, ist ziemlich unangenehm. Aber die Passage ist kurz und es hat sich niemand für mich interessiert. Der weitere Weg führt direkt am Ufer entlang. Er ist schmal und gelegentlich müssen umgestürzte Bäumen umlaufen oder überklettert werden. Das Ufer ist nur an weniger Stellen zugänglich.

Der See ist durch eine Bahnstrecke geteilt. Entweder man umwandert nur den einen Teil oder man überquert – sehr vorsichtig – die Gleise.

Die nahe Autobahn ist deutlich zu hören. Dadurch geht die „Musik“ des Waldes leider unter.

Im Nordosten des Sees angekommen, geht es auf einem breiten Weg weiter. Der gesamte Weg im Osten führt parallel zur Autobahn. Teilweise sind die Autos zu sehen. Zu hören, sind sie in jedem Fall.

Mangels Karte bzw. Internetverbindung habe ich mir selbst eine Stelle gesucht, um das Gleis auf dem Rückweg zu passieren. Am besten meiner GPS-Spur folgen, der Weg ist schwer zu beschreiben. Es geht aber auf schmalen Trampelpfaden nach der Überquerung bis zum breiten Hauptweg. Ob die Passage, wie auf der Karte zu vermuten, einfacher ist, kann ich nicht sagen. Zwischen beiden Seen soll es wohl einen Tunnel geben, den man bei niedrigem Wasserstand passieren kann. Ich habe ihn aber nicht gesehen und auch keine Bilder gefunden, die das bestätigen.

Im Süden haben ich mich dann für die Variante „quer durch den Wald“ entschieden. Die Alternative ist wohl direkt an der Straße zu laufen. Beides geht.

Den Pfad, der im Südosten in der Karte eingezeichnet ist, habe ich nicht gefunden. Es schien mir auch ein eher sumpfiges Gelände zu sein. Daher der Bogen den ich gelaufen bin.

Irgendwann erreicht man dann den breiten Waldweg, der einen zum Ausgangspunkt bringt.

Die Tour zum Nachwandern unter https://www.komoot.de/tour/245001022?ref=wta

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