Rund 9,2km in zwei Stunden reiner Laufzeit. Da verpasst man aber einiges, wenn man sich nicht ab und zu niederlässt und den Blick genießt. Bei uns sind es mit diversen Stopps, Eis und Getränken in der herrlichen Nachmittagssonne knapp vier Stunden geworden.

Man hat die Qual der Wahl, was Wege betrifft. Es gibt einen Weg, der größtenteils am Wasser entlang führen, aber eher schmal und teilweise mit umgefallenen Bäume blockiert ist, die überklettert werden müssen oder dem breiten und zumindest was Bäume betrifft eher barrierefreien Hochwanderweg ein Stück oberhalb des Sees. Die Wege kreuzen sich gelegentlich. Man muss aufpassen, dass man den direkten Weg am Wasser nicht verpasst, wenn man ihn wandern möchte.

Hat man die Häuser am Seeufer von Lindow hinter sich gelassen, wird der Blick auf den See auch frei. Vereinzelt drehen Wasservögel und kleine Boote ihre Runden. An den strandartigen Abschnitten baden Menschen in der Sonne und teilweise auch schon im Wasser. Ingesamt waren aber bei sehr schönem Wetter eher wenig Menschen unterwegs.

Ungewöhnlich sind im Vergleich zu anderen Seen die Höhenmeter, die man zwischendurch immer wieder überwinden muss.

Am östlichen Ende des Sees führt eine längere Treppe auf den Hochwanderweg. Nach der Brücke geht aber auch ein schmaler Pfad in Richtung des Sees. Hier geht es dann wieder mit den oben erwähnten Einschränkungen direkt am Wasser entlang. Auf der Hälfte des Weges am Nordufer gibt es einen Steg und die Möglichkeit die Wege zu wechseln. Allerdings mit entsprechendem Ab- bzw. Anstieg.

Zwei Highlights gibt es kurz vor Schluss. Auf Höhe der Klosterruine gibt es eine kleine „tierische“ Ausstellung. Wir waren so begeistert, dass wir völlig vergessen haben, nach der/dem Künstler*in zu schauen. Leider haben wir im Internet auch nichts gefunden. Hinweise ergänzen wir gern nachträglich.

Das zweite Highlight war die schon erwähnte Klosterruine von Lindow. Ursprünglich um ca. 1230 errichtet, diente das Kloster zuletzt als evangelisches Damenstift.

Zu Beginn und Ende trifft man auf die Skulptur von „Amalie, die schöne Nonne aus Lindow“. Welche Geschichte es damit auf sich hat? Hinfahren und selbst in Erfahrung bringen!

Die Tour zum Nachwandern unter https://www.komoot.de/tour/170205054?ref=wtd

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.