Nach zwei Jahren Safari-Pause geht es in diesem Jahr endlich wieder auf ein Schiff zum Tauchen, Tauchen, Tauchen.

Los geht es um 4:30 Uhr mit dem Auto von Berlin nach Leipzig. Dort treffen wir Freunde mit denen wir schon ein paar Safaris gemacht haben. Es geht Non-Stop mit bester Beinfreiheit nach Hurghada und dann nochmal knapp zwei Stunden mit dem Auto nach Süden bis Port Ghalib in der Nähe von Marsa Alam.

In Ägypten haben sich die Lichtzeichen-Regelung offenbar geändert. Während früher nachts kaum mit Licht gefahren und nur bei Gegenverkehr mal kurz aufgeblendet wurde, wird heute mit Licht gefahren und es muss irgendeinen Code geben mit dem sich die Autofahrer unterhalten, denn es wird wild auf- und abgeblendet.

Unser Fahrer kennt die Strecke wie seine Westentasche. Wir fragen uns immer wieder, warum abgebremst und der Warnblinker gesetzt wird. Meist folgt Augenblicke später ein großes Loch, ein fehlendes Teilstück in der Straße oder andere Hindernisse deren schnelle Überquerung nicht nur unkomfortabler wäre.

Highlight der Fahrt: Kurz vor Ende verschwindet eine Brille und im hinteren Teil des Busses werden Smartphone-Taschenlampen aktiviert und wie wild gesucht. Auch nach Entladung des Tauchgepäcks und weiterer Minuten intensiver Suche bleibt die Brille verschollen. Theorien rund um „schwarze Löcher“ kommen auf. Im weiteren Verlauf des Abends taucht die Brille in der Innentasche der Jacke des Brillen-Besitzers wieder auf. Das bleibt dann auch Thema des Abends, denn wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht sorgen.

Wir bekommen unsere Kabinen zugeteilt, verstauen unsere Sachen und bauen unser Equpiment zusammen. Es gibt Abendessen und wir beschließen den Abend entspannt.

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