01.11.2019 – Diese Woche drängelten sich alle Termine in die Zeit zwischen Montag und Mittwoch. Also mehrere Termine an einem Tag und es ging breit durch den Themengarten.

Die Woche startet mit einem Treffen im Café der Senatsbildungsverwaltung zu einem Austausch mit einem Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V. zur Verankerung z. B. des Formates Klassenrat in den Berliner Schulen. Das ist definitiv noch ausbaubar und wir haben beraten, wie wir das Thema mit Unterstützung der Eltern weiter voranbringen können.

Abends geht es in den Landesvorstand der GEW zum Kennenlernen und gegenseitigem Vorstellen der Arbeitsschwerpunkte. Die Landesvorstände plagen vielfach die gleiche Probleme wie uns Eltern und so haben wir vereinbart, die Zusammenarbeit weiter auszubauen.

Am Dienstag ging es zuerst in die Sitzung der Praxiskommission der Qualitätskommission, u.a. mit der Vorstellung der Ergebnisse der IQB-Bildungstrends 2018 und zumindest der Interpretation von Prof. Köller, dass Berlin hier gar nicht sooo schlecht abgeschnitten hat. Kann man so sehen – muss man aber nicht. Ursachenerforschung bleibt schwierig. Es wurde weiterhin vorgestellt, wie die Expertenkommission am Thema „Frühkindliche Bildung“ weiterarbeiten möchte. Viele Ideen, aber wenig konkretes. Leider ein Termin, wo man sich hinterher fragt, warum man dabei war.

Entschädigt hat dann der Abendtermin mit einer Arbeitssitzung mit Mitgliedern aus dem Landesschulbeirat und Landeselternausschuss zusammen mit Vertreter*innen der Senatsbildungsverwaltung zum Thema „Indikatorenmodell“. Eine sehr ausführliche Vorstellung eines sehr nützlichen Tools. Es bietet über die reine Bereitstellung von statistischen Daten auch weiterführende Vergleichsmöglichkeiten, die aber nicht implementiert sind. Sie werden auf Anfrage aber gern zur Verfügung gestellt. Beispiel: Schule A hat bestimmte Werte in der sozialen Zusammensetzung der Schülerschaft und eine vergleichweise hohe Quote bei Schuldistanz. Die Schule möchte gern wissen, welche Schule mit vergleichbaren sozialen Indikatoren bessere Werte in der Schuldistanz hat, um zu auszutauschen. Die entsprechenden Schulen können von der Hauptverwaltung bereitgestellt werden. Die Schulaufsichten können das selbst leider nicht, können aber auch nachfragen.

Der Mittwochabend gehört dem Bezirksschulbeirat mit vielen Berichten aus der Außenstelle der Senatsbildungsverwaltung, dem Bezirksamt und vielen Gremien. Angeregten Austausch gibt es zum Thema Ersatzquote für Lernmittelbefreiung. Hier soll zukünftig die Zahl der BuT-Berechtigten, also nicht der tatsächlich bewilligten Berlin-Pässe, stehen. Die BSB-Mitglieder weisen hier auf verschiedene Schwierigkeiten hin. Der Austausch setzt sich dann in Richtung kostenloses Schülterticket und der Frage des Umgangs mit vergessenen Tickets fort. Ein paar Klassen verweigern in diesem Fall das Dabeisein auf Ausflügen. Best-Practice-Beispiel: Kopie des Tickets erstellen und Begleitpersonen/Lehrkräfte nehmen die Kopien mit in die Bahn.

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